FC Masis Aarau 1 - FCB 1 | 2:5 (1:3)

Erfolgreich im Aarauer Schachen. Der FC Böju geht mit zehn Punkten aus fünf Spielen in die Osterpause. Mit diesem Rückrundenstart hat sich das Team eine wertvolle Basis für den Saisonschluss geschaffen.

bfa. Wie bereits vor Wochenfrist in Seengen gelang Böju die frühe Führung. Nach langer Durststrecke überwand Brendon Samadraxha seine Torflaute. Er zirkelte die Kugel auf einen Querpass sehenswert direkt aus dem Lauf in den Winkel. Der Bann war für ihn nun endlich gebrochen. Denn nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber schlug er gleich nochmals zu. Er setzte sich in typischer Manier auf kleinstem Raum gegen mehrere Gegenspieler durch und spitzelte den Ball am herauseilenden Goalie vorbei. Dies alles bevor Bruno Merz praktisch mit dem Pausenpfiff auf engagierte Vorarbeit über links von Joel Merz sogar noch zum 3:1 einnetzen konnte. Der grosse Rest der ersten Hälfte präsentierte sich intensiv, jedoch leicht hektisch und deshalb beidseits ziemlich fehleranfällig.

Der zweite Teil gehörte dann lange Zeit voll und ganz der Hediger-Elf. Nach dem Doppelpack von Samadraxha, erhöhte nach drei Minuten auch Bruno Merz seinen Score auf zwei Treffer. Mit seinem Abschluss zum 4:1 aus kurzer Distanz gab er ebenfalls die spielerisch überlegene Richtung für das Team vor. Trotzdem gelang Masis eine Viertelstunde vor Schluss am hinteren Pfosten mittels Kopfball nach Corner das 4:2. Aufgrund dieses Gegentores verloren die Seetaler in der Folge ihr zuvor gewonnenes Selbstvertrauen bereits wieder etwas. Eine in dieser Rückrunde bestimmt noch ausbaufähige Qualität des FCB. Trotz eines Gegentreffers oder anderer Vorkommnisse die Ruhe sowie die spielerische Leichtigkeit nicht zu verlieren. Denn dieser Beinwiler Flow, an welchen man sich sehr gut noch aus der letzten Saison erinnern mag, war in den Minuten nach dem 4:1 von Samadraxha erstmals ansatzweise wieder zu spüren. Vor den Ostern darf sodann eine optimistische Tendenz festgehalten werden. Das Engagement und die Formkurve stimmen bei der Truppe. Und mit Levi Wüst, welcher in Aarau zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder über 90 Minuten im Tor stand und diese Aufgabe bravourös meisterte (dies notabene mit ausgerenktem Finger!)…  ..mit diesem zurückgekehrten „verlorenen Sohn“ darf sich der Seeklub glücklich schätzen, nebst Patrick Fessler und Dado Lovrenovic einen weiteren äusserst leidenschaftlichen Torhüter für seine Aktivabteilung gefunden zu haben.

 

Masis Aarau - Beinwil am See 2:5 (1:3)
Schachen. – 50 Zuschauer. – SR: Hasanaj Gzim (gut). – Tore: 04. Samadraxha 0:1. 33. Aarau 1:1. 41. Samadraxha 1:2. 44. Merz B. 1:3. 48. Merz B. 1:4. 73. Aarau 2:4. 90. Scussel 2:5.
Beinwil am See: Wüst L.; Rotella, Keranovic, Puselja (C), Lutz; Fessler T. (65. Scussel), Ott, Zukaj (46. Devetaku), Samadraxha; Merz J. (70. Nivokazi), Merz B.. Ersatz: Wüst E..

Beinwil am See ohne Culjak, Merz F. (verletzt/krank); Schwab, Lovrenovic, Schneeberger, Eichenberger (privat); Fessler P. (RS).