AG-Cup: FCB 1 - FC Mutschellen 1 (2.) | 2:4 (2:1)

Mutschellen gelingt die Revanche. Der Seeklub verpasste beim Stand von 2:1 einerseits die Vorentscheidung, trug andererseits im Laufe der Partie aber auch zu schwer an seiner Verletzten- und Angeschlagenenliste.

bfa. Nach einer beidseits wenig zwingenden Startphase stand Joel Merz ein erstes Mal goldrichtig vor dem Tor, verpasste aber knapp. Wenig später gelang den Gästen aus einer ebenfalls nicht zwingenden Situation die Führung. Mutschellens Stadelmann liess auf der Strafraumgrenze mit nur einer Bewegung gleich mehrere Beinwiler stehen und schob gekonnt flach ein. Zusammenfassend betrachtet kam die Böjuer Maschine erst ab der 40. Minute richtig zum Laufen. Isuf Nivokazi verwandelte eine Freistossflanke aus dem Halbfeld mit Köpfchen zum Ausgleich. Die Cup-Fackel hatte Feuer gefangen. Manu Dietiker übernahm sie und setzte kurz vor dem Tee das nächste Ausrufezeichen. Die Kugel lag einen Augenblick frei zum Schuss. Dietiker fackelte nicht lang und zog zum 2:1 ab. Der FCB begann auch stärker nach dem Wechsel, konnte aber nicht zusätzlich vorlegen. Rückblickend hätten die Platzherren in dieser Phase das Spiel mit einem 3:1 vorentscheiden müssen. Denn praktisch im Gegenzug gelang dem FCM nach schönen Einzelleistungen nicht bloss das 2:2, sondern gar die erneute Führung nach platziertem Abschluss zum 2:3. Und schliesslich reichte es dem 2.-Ligisten per Kopfball auch noch zum 2:4. Die Seetaler konnten spätestens nach dem 2:2 nicht mehr reagieren und zulegen, was notwendig gewesen wäre, um den Ausgang des Spiels noch beeinflussen zu können. So trug die gegenwärtig sehr umfangreiche Angeschlagenen- und Verletztenliste letztlich auch noch ihren Teil zur Niederlage bei. Der Heimelf gingen langsam, aber sicher die Cup-Lichter wieder aus. Und sie musste zugestehen, dass die Gegnermannschaft letztlich den besseren Tag erwischte und grundsätzlich über mehr Substanz verfügte.

 

B-Junioren weiter, Damen ausgeschieden

Die Damen mussten sich den ligahöheren Konkurrentinnen mit 2:3 geschlagen geben. Fislisbach trat mit einer sehr homogenen Truppe an und nützte die eigenen Chancen deutlich effizienter als Böju, das beste Gelegenheiten. Nach zwischenzeitlichem 1:1 durch Seraina Sommerhalder zog das Gastteam wieder auf 1:3 davon. 17 Minuten vor Schluss verwandelte Oriana Schmid einen Elfmeter zum 2:3 Anschluss. Danach zitterte sich der FCF über die Zeit. Die B-Junioren von Giusi Pitzalis und Stephan Stauber bodigten das höherklassige Bünz-Maiengrün gleich mit 6:1 und zogen als einziges Beinwiler Team im Cup eine Runde weiter. Es war eine Teamleistung, die sich sehen lassen konnte. Es macht Spass, diesen Jungs zuzuschauen.

 

Beinwil am See – Mutschellen 2:4 (2:1)
Strandbad. – 150 Zuschauer. – SR Ciullo (gut). – Tore: 18. Stadelmann 0:1. 41. Nivokazi 1:1. 45. Dietiker 2:1. 58. Mutschellen 2:2. 77. Mutschellen 2:3. 82. Mutschellen 2:4.

Beinwil am See: Lovrenovic; Rotella (80. Holliger), Lauber (80. Samadraxha), Schwab, Lutz; Nivokazi (66. Culjak), Puselja, Zukaj; Merz B., Dietiker, Merz J..

Beinwil am See ohne Eichenberger, Wüst, Fessler T., Merz F. (verletzt); Rohr (abwesend).

 

Resultate:

Damen – Fislisbach 3:2

B – Bünz-Maiengrün 6:1