mhi. Am 13. März eröffnete Präsident Martin Hintermann nach 33 Jahren seine letzte ordentliche Generalversammlung des FC Beinwil am See als amtierender Präsident. Der Saal des Restaurant Homberg war mit rund 60 anwesenden Mitgliedern gut besetzt. Nach den standardmässigen Formalitäten führen die jeweiligen Vorstandsmitglieder durch das vergangene 92. Vereinsjahr.
Sportlich verlief das Jahr zufriedenstellend. Die 1. Mannschaft erreicht wie im Vorjahr die Aufstiegsrunde. Die 2. Mannschaft schloss ihre Neuformierung ab und kann sich nun in der 5. Liga vollumfänglich auf die sportlichen Ziele konzentrieren. Das Frauenteam ist nach dem Aufstieg in die 3. Liga mitten dabei im Kampf um den Ligaerhalt. Mit 172 Junioren/innen, 11 Teams und 26 Trainer/innen ist die Juniorenabteilung so gross wie nie zuvor. Personaltechnisch sind alle Teams bestens betreut, einzig aufgrund der Platzkapazitäten muss der Verein für die jüngeren Kategorien eine Warteliste führen.
Nach Verabschiedung der Jahresrechnung und des Budgets, leitet der gewählte Tagespräsident Urs Zumbühl die Vorstandswahlen. Erstmal in der Vereinsgeschichte wird das Präsidentenamt künftig durch eine Dreifachspitze vertreten. Die Versammlung wählte die vorgeschlagenen Vorstandmitglieder einstimmig: Martin Hintermann (Ehrenpräsident), Angelina Hintermann (Co-Präsidentin Finanzen und Organisation), Fabian Merz (Co-Präsident Spielbetrieb, Odin Grolimund (Co-Präsident Nachwuchs), Janik Ulmann (Sportchef), Patrick Lüpold (Aktuar), Benjamin Fankhauser (Medien), Juan Carlos Souto (Sen.-Obmann, FC Heft), Roberto di Mercurio (Sponsoring/Werbung), Nando Steiner (J+S-Coach), Kathrin Chiantera (Kioskbetrieb, Anlässe), Tina Lüscher (Juniorenobfrau G, F, E) und Bruno Merz (Beisitzer, Anlässe).
Neben der Wahl von Roberto di Mercurio und Patrick Lüpold zum Ehrenmitglied, verdankt Martin Hintermann im Speziellen das über Jahrzehnte andauernde Engagement von Benjamin Fankhauser (im Verein hat wohl niemand eine derartige Vielfalt an Ämtern ausgeübt) und Juan Carlos Souto.
Zum Schluss ergreift Benjamin Fankhauser nochmals das Wort, um tief in die Vereinsgeschichte zurückzublicken. Vor einem Drittel Jahrhundert trat Martin Hintermann als 25-jähriger Jungspund das Präsidentenamt an. Ende der 90er Jahre führte er den Verein in die 2. Liga und einige Erfolge im Aargauer Cup. Auch neben dem Platz hat Martin Hintermann vieles bewegt, wie beispielsweise das grosse 75 Jahre Jubiläum im Jahr 2009 oder die gelungene Platzvergrösserung 2019. Zudem trifft man den FC Böju regelmässig in den Top 10 des AFV Rankings «vorbildlichster Verein» an.
Diese erfolgreiche Zeiten lesen sich zwar schön und gut, sie kommen aber nicht von selbst. Es benötigt schon einen langen Atem und die notwendige Resilienz, um diese Funktion über 33 Jahre auszuüben. Mit seiner familiären und heitern Art hat Martin Hintermann den Verein souverän durch jede Situation geführt und wird dem Verein als Ehrenpräsident insbesondere als Berater und Repräsentant erhalten bleiben. Die Wahl zum Ehrenpräsident beurkundet die GV einstimmig mit Standing Ovation.
Für das Grümpi-Turnier am Auffahrtsdonnerstag, dem 14. Mai, sind Anmeldungen über die Webseite des Vereins herzlich willkommen.
Patrick Lüpold, Pontus Actuarius



