Nach drei Saisons in der 4. Liga ist es geschafft: Der FC Beinwil am See kehrt in die 3. Liga zurück. Als bester Viertplatzierter sicherte sich der Seeklub den Aufstieg und darf sich nun auf die erste Saison in dieser Spielklasse seit drei Jahren freuen.
Dass der Aufstieg keineswegs zufällig zustande kam, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Die Böjuer spielten eine starke Aufstiegsrunde und gewannen sämtliche Heimspiele – meist deutlich. Mit einem Torverhältnis von 47:18 stellte das Team die drittbeste Offensive und gleichzeitig die beste Defensive der Gruppe. Auch in Sachen Fairness überzeugte die Mannschaft: 38 Strafpunkte bedeuteten den zweitbesten Wert der gesamten Gruppe.
Bewährtes Team soll den Ligaerhalt schaffen
Für das Abenteuer 3. Liga setzt der FC Böju auf Kontinuität. Das Kader bleibt nahezu unverändert, ebenso das Trainerteam mit Daniel Fuhrer und Fixu Eichenberger. Erfreulich ist die Rückkehr von Joël Alpstäg, der nach einem Jahr Militärdienst wieder zur 1. Mannschaft stösst.
Die grösste Veränderung betrifft dagegen eine langjährige Teamstütze: Captain Fabian Merz beendet seine aktive Fussballkarriere. Damit verliert die Mannschaft nicht nur ihren Spielführer, sondern auch einen äusserst verdienten Spieler. Sein Rücktritt hinterlässt sportlich wie menschlich eine Lücke.
Das Saisonziel ist für den Aufsteiger klar: Zunächst gilt es, sich in der 3. Liga zu etablieren und möglichst früh die nötigen Punkte für den Ligaerhalt zu sammeln. Wie gut die Böjuer bereits für die neue Herausforderung gerüstet sind, dürfte sich gleich zum Auftakt zeigen.
Denn viel attraktiver könnte dieser kaum sein: Am Samstagabend empfängt der FC Böju den FC Menzo Reinach zum Derby. Die Wynentaler dürften ein guter erster Gradmesser dafür sein, was die Seetaler in der höheren Liga erwartet. Doch unabhängig davon verspricht das Nachbarschaftsduell für Spieler und Zuschauer einen besonderen Start in die neue Saison.
Auch das «Zwöi» startet mit einem Derby
Bereits einen Tag zuvor beginnt für die 2. Mannschaft die Meisterschaft. Am Freitagabend steht zu Hause das Seetalderby gegen den FC Seon auf dem Programm.
Trainer Marc Serafini führt die Mannschaft in seiner zweiten Saison nun alleine. Der Verein hofft, dass sich die zunehmende Kontinuität positiv bemerkbar macht. Das Team kennt sich inzwischen wesentlich besser, Abläufe haben sich eingespielt und aus dem einst neuen Gefüge ist eine Einheit geworden. Bereits gegen Ende der vergangenen Saison war diese Entwicklung deutlich zu erkennen: Die Leistungen wurden stabiler und die Resultate besser. Daran soll nun angeknüpft werden.
Frauen wollen wieder Selbstvertrauen tanken
Nach dem Abenteuer in der höheren Liga treten die Frauen des FC Böju wieder in der 4. Liga an. Dort gilt es zunächst, wieder Fuss zu fassen, sich neu zu positionieren und mit positiven Erlebnissen Selbstvertrauen aufzubauen. Trainer Cerullo sowie Seraina Urech werden dem Team weiterhin vor- und mit ihrer grossen Erfahrung zur Seite stehen.
Damit stehen gleich zum ersten Wochenende alle drei Aktivteams im Einsatz – und alle dürfen zu Hause antreten. Die 2. Mannschaft eröffnet am Freitagabend, 14. August, gegen den FC Seon. Am Samstagabend, 15. August, folgen die Partien der 1. Mannschaft gegen den FC Menzo Reinach sowie der Frauen gegen den FC Entfelden.
Neue Sponsoren bei den Aktivteams
Auch auf Sponsorenseite gibt es zum Saisonstart Neuerungen. Die 1. Mannschaft wird neu von drei Co-Sponsoren unterstützt: Schröder AG, Herzog Holding AG und Erhart Computer GmbH. Bei der 2. Mannschaft engagiert sich das Bähnli Sport Pub Böju, während die Frauen auf die Unterstützung des Fitnesscenters proFIT GmbH zählen dürfen.
Für den FC Beinwil am See beginnt damit eine spannende Saison. Besonders die Rückkehr der 1. Mannschaft in die 3. Liga sorgt für Vorfreude. Nun heisst es für den Aufsteiger: möglichst schnell ankommen, Punkte sammeln – und zeigen, dass der FC Böju in diese Liga gehört.
HOPP BÖJU!

